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- Antifa-Block auf der Gomondai-Demo 2005
Um die 150 Antifas versammelten sich am 6. April an der Kreuzkirche
in Dresden, um an der Jorge-Gomondai-Gedenkdemo teilzunehmen.
Los ging es gegen 18 Uhr. Schon hier kam eine Durchsage, dass
nur Fahnen und Transparente mitzuführen sind, die im Zusammenhang
der Demo stehen.
Transpis wurden verknotet, die ersten Reihen bildeten Ketten und
los ging es. Während der Demo filmten die Bullen ständig
den Antifa-Block, rupften an Transpis rum und nörgelten DemoteilnehmerInnen
voll. Ein paar der uniformierten Berufsschläger konnten es
nicht lassen, sich immer einmal wieder in Pose zu stellen.
Die Demonstration lies sich von den Bullen nicht beeindrucken
und so ging es zügig, Parolen rufend am Kulturpalast vorbei,
über den Schloßplatz, die Augustusbrücke und Königsstraße
zum Albertplatz.
Hier fand die Abschlußkundgebung statt. Neben einiger wichtiger
und richtiger Worte zu den gesellschaftlichen Ursachen und dem
Rückhalt, den Nazis in Sachsen aus der Mitte der Gesellschaft
geniessen, konnte es ein Vertreter des Ausländerrates nicht
lassen "eine bestimmte Fahne" zu kritisieren, die auf
dieser Demo nichts zu suchen hätte. Mensch möge nun
denken, das wäre ein Einzelfall. Bereits 2002 kam es zu bei
einer Demonstration "Für einen gerechten Frieden im
Nahen Osten" zu Handgreiflichkeiten der Ordner gegenüber
Jugendlichen, die ein Transparent "Gegen die antisemitische
Hetze. Solidarität mit Israel!" trugen. Anmelder der
damaligen Demo war der Ausländerrat Dresden. Die Handgreiflichkeiten
blieben wenigstens diesmal aus.
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Gomondai-Gedenkstein am Albertplatz. Hier endete die Demonstration

Antifa-Block auf der Demo
foto-site Gomondai-Demo 05
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